Panikstörung und Panikattacken – Was kann ich tun?

Was kann man bei einer Panikstörung machen?Viele Menschen kennen diese Situation aus dem Alltag: Es gibt eine Situation, in der wir auf jeden Fall Angstzustände oder sogar eine Panikattacke bekommen würden. Das ist normal und kann recht erfolgreich bewältigt werden. Schlimmer wird es, wenn diese Angstattacken häufiger werden. In diesem Fall liegt eine Angststörung vor. Diese Erkrankung sollte auf jeden Fall von einem Experten behandelt werden.

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Wie entsteht eine Panikstörung?

Meistens ist eine Panikstörung ein psychisches Problem. Seltener hat sie rein neurologische Ursachen. Die Psyche, also die Gedankenwelt des Patienten spielt eine große Rolle. Eine Panikstörung kann viele verschiedene Ursachen haben. Meist kommt sie, oder führt in eine soziale Phobie.

Auch andere Phobien können eine Panikstörung begründen. Die Panikstörung mit Agoraphobie ist häufig verbreitet. Sie kann meist recht erfolgreich durch Therapien behandelt werden?

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Wie äußert sich eine Panikstörung?

Eine Panikstörung äußert sich meistens durch einen Angstanfall, der sich bis in die Panik hinein steigern kann. Dazu gehören Schweißausbrüche, Schreianfälle aber auch erhöhter Puls und andere Angstzeichen.

Die erlebte Angst muss dabei nicht immer offensichtlich sein. Viele Menschen verdecken ihre Ängste und überspielen sie. Das ist aber meist keine gute Methode, um die Angst und Panikstörung Ursachen erfolgreich zu behandeln. 

Was tun bei Panikstörung?

Solltest Du Angst haben, dann beruhige Dich erst einmal. Flach einatmen und ausatmen ist ein gutes Mittel um den Puls, und damit die Durchblutung und Deine Aktivität zu steuern.

Beruhige auch Deine Gedanken und fokussiere Dich auf etwas. Das alles sind Maßnahmen für den Notfall. Um Ängste loswerden zu können, solltest Du Dich Ihnen im Rahmen einer Therapie stellen. Welche für Dich in Betracht kommen könnte entscheidet sich anhand Deiner Angstzustände.

Welche Therapie bei Panikstörung?

Die Frage nach der Art der Therapie kann Dir ein Experte beantworten. Dieser verfügt über das notwendige Fachwissen und das wichtige Fingerspitzengefühl für Dein individuelles Problem. Oftmals reicht es aus, wenn Du Dich Deinen Ängsten in einem vertrauten Umfeld stellst. Sind die Ursachen aber tieferliegend, dann benötigst Du auf jeden Fall eine professionelle Panikstörung Behandlung.

Bei der Behandlung Deiner Panikstörung wird unterschieden zwischen einer klinischen Störung, und einer einfachen Störung

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Was ist eine klinische Panikstörung?

Eine klinische Panikstörung hat schwerwiegende Ursachen. Meistens sind diese nur aus medizinischer Sicht beurteilbar. Es gibt viele Prozesse in der Psyche und der Physis eines Menschen, die eine Angststörung verursachen können.

Klinische Panikstörungen sind in der Regel aufwändiger zu behandeln und die Therapie muss individueller auf den Patienten ausgerichtet werden. Auch hier ist die Heilungsquote in der Regel sehr gut. Oft reichen leichte Medikamente und eine erfolgreiche Therapie, um die Panikstörung erfolgreich zu bekämpfen.

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Kann man eine Panikstörung heilen?

Grundsätzlich spricht aus medizinischer Sicht wenig gegen eine Heilung. Ganz im Gegenteil: Der Heilungsplan ist sehr vorteilhaft für den Patienten.

Im Fokus stehen zwei Begriffe:

Entspannung und Achtsamkeit. Da Angst und Panik zu Anspannungen führen, muss der Patient vor allem lernen sich zu entspannen. Auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren ist für Menschen mit einer Panikstörung ein wichtiges Ziel.

Die Achtsamkeit dient der Selbstkontrolle der Patienten. Wer mit erhöhter Achtsamkeit durch das Leben geht, nimmt sich selbst und andere Dinge deutlich detaillierter Wahr. Dadurch wird ein besserer Umgang mit der Erkrankung im Alltag deutlich vereinfacht.

Welche Medikamente müssen genommen werden?

Eine leichte Panikstörung kann auch ohne Medikamente im Rahmen einer Therapie in der Regel gut geheilt werden. Sollte eine medizinisch verordnete Einnahme von Medikamenten notwendig sein, dann werden in der Regel Antidepressiva verschrieben. Eine Sedierung ist nur in schweren Fällen notwendig.

Die Einnahme der Medikamente erfolgt in der Regel über einen mehr oder minder starren Zeitraum. Dieser ist bewusst kurz gehalten. Der Patient kann durch sein Verhalten maßgeblich zum Erfolg der Therapie beitragen.

Entspannung und Lockerheit als Ziel bei der Behandlung

Menschen mit einer Panikstörung leiden häufig in Situationen, die einem normalen Menschen als völlig stressfrei erscheinen. Bei einer Therapie müssen sich die Patienten häufig ihren Ängsten stellen, um diese erfolgreich zu bewältigen. Dabei tun sie dies in einem geschützten Rahmen.

Oftmals helfen Gespräche, aber auch praktische Übungen können im Alltag eine nützliche Hilfe sein, um die Panikstörung zu überwinden. Sich selbst unter Druck setzen ist dabei keine gute Entscheidung.

Denn der Druck führt wiederum zu Anspannung. Diese ist auf keinen Fall förderlich für die Genesung.

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Wie kann im Alltag mit einer Panikstörung umgegangen werden?

Der Alltag ist für Patienten oft schwerer und anstrengender. Deswegen ist es wichtig den Tag zu planen. Sollten Situationen entstehen können bei denen Ängste auftreten, dann kann man diesen entweder aktiv begegnen oder sie meiden.

Sich selbst nicht unter Druck setzen ist dabei die wohl wichtigste Regel. Sollte es soweit sein, dann muss der Puls möglichst ruhig bleiben. Die gezielte Fokussierung, aber auch andere Entspannungsübungen sind hier eine praktische Hilfe.

Eine individuelle Therapie hilft in den meisten Fällen

Eine auf die individuelle Angst ausgerichtete Therapie kann dabei helfen den Umgang mit der Erkrankung zu erlernen. Im besten Fall wird die Panikstörung endgültig überwunden.

Dieser Prozess kann allerdings nicht immer in kurzer Zeit erreicht werden. Ängsten solle man langsam begegnen, um sie erfolgreich zu bekämpfen. Dabei kann ein professioneller und auf Ängste spezialisierter Therapeut helfen.

Werden die Kosten für die Behandlung von der Krankenkasse übernommen?

Die Kosten für die Behandlung einer anerkannten und ärztlich diagnostizierten Panikstörung werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse getragen. Private Krankenkassen verlangen hingegen häufiger eine höhere Selbstbeteiligung bei psychischen Erkrankungen.

Nähere Informationen zu den einzelnen Kosten und der Übernahme erteilt die jeweilige Krankenkasse.

Sind Maßnahmen für die Rehabilitation notwendig?

Reha-Maßnahmen gibt es auch bei psychiatrischen Störungen. Angebote werden vom Rentenversicherungsträger, von den Krankenkassen und von privaten Kliniken zur Verfügung gestellt. Die Notwendigkeit wird durch den behandelnden Arzt festgestellt.

Was kommt nach der Behandlung?

Sollte die Behandlung erfolgreich sein, dann wartet immer ein angstfreies Leben. Doch leider kann der Erfolg nicht immer nach wenigen Sitzungen erreicht werden. Tiefsitzende Ängste haben meistens eine klinische Ursache und bedürfen einer professionellen Behandlung. Bei alltäglichen Ängsten sind kurze Erfolge schon innerhalb kürzester Zeit feststellbar.

Eine Begleitung im Alltag auch nach der Therapie ist bei einer klinischen Panikstörung meistens notwendig.

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